Gründungsjahr der Gemeinde

Diersfordt
Bislich
Flüren

1649 mit Anlegen des Kirchenbuches
1729 mit dem Bau der Kirche
1901 mit der Vereinigung mit Bislich und Errichtung des Betsaales in der Evangelischen Schule. Die Errichtung der Kirchengemeinde Bislich-Diersfordt-Flüren erfolgte 1971.

Bekenntnisstand:

uniert


Gemeindegeschichte

Nach dem 2. Weltkrieg etwa seit 1952 erfuhr Flüren ein reges Wachstum durch die Besiedlung im Kathenbusch und der Eichendorffstraße (durch Familien aus dem Osten, die hier preisgünstig Nebenerwerbs-Siedlungshäuser kaufen konnten). Demgegenüber blieben die Ortsteile Bislich und Diersfordt abgesehen von Baumaßnahmen in den 70er und 80er Jahren relativ in sich geschlossene Ortschaften mit ländlichen Traditionen, die auch das kirchliche Leben – häufig auch in enger Kooperation mit den Vereinen - am Ort bestimmen. Flüren entwickelte sich von einem Dorf mit ca. 300/400 Einwohnern vor dem 2. Weltkrieg zu einem Vorort von Wesel mit inzwischen über 6000 Einwohnern. Dies bringt mancherlei soziale Konflikte mit sich, von denen insbesondere die Jugendarbeit betroffen ist.
Die ökumenische Entwicklung ist in den letzten 40 Jahren sehr positiv.


Gebäude

Kirchen:


Gemeindehäuser

Evangelische Kirche Bislich
Evangelische Kirche Diersfordt
Christuskirche Flüren (mit Turm)
Ev. Gemeindezentrum Flüren
Gemeindehaus Bislich (mit Einliegerwohnung)
Pfarrhaus Flüren (Wohnhaus und Gemeindebüro)

Baujahr: 1730
Baujahr: 1775
Baujahr: 1963/65
Baujahr: 1958 bis 1981

Baujahr: 1971/72


Infrastruktur

Es handelt sich um eine intakte bürgerliche Gemeinde. Es gibt nur wenige große Arbeitgeber; die meisten Beschäftigten arbeiten außerhalb. Insgesamt gesehen handelt es sich um eine Zuzugsgemeinde mit nur wenigen sozialen Brennpunkten. Die Einwohnerzahl bewegt sich bei ca. 9.500. In Bislich gibt es viele junge Familien, während in Diersfordt ein hoher Altersdurchschnitt und eine mittlere Sozialstruktur herrschen.
In Flüren befinden sich hauptsächlich der Mittelstand, viele Angestellte und viele auswärts Arbeitende. Aber auch die sozial schwachen Familien finden sich hauptsächlich in Flüren. Bislich ist im Wesentlichen katholisch geprägt, in Diersfordt und Flüren hält sich der Anteil kath./ev. Einwohner ungefähr die Waage. In unserer Gemeinde existieren zwei Gemeinschaftsgrundschulen (Bislich und Flüren), eine Sonderschule für geistig Behinderte in Bergerfurth, fünf Kindergärten (2 in Bislich, 3 in Flüren) und eine Hausaufgabenbetreuung in Flüren.
In der Gemeinde gibt es ein reges Vereinsleben mit umfangreichen Freizeitangeboten.